Am Freitag, den 22. Juli 2016, um 20.00 Uhr stellt e sich Dr. Tobias Hammerl, designierter Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis Regensburg, im Gasthaus Plank in Brunn der Bevölkerung des westlichen Landkreises vor. Die Gäste waren aus Brunn, Laaber, Deuerling und Pielenhofen gekommen.

Nachdem spontan die Veranstaltung aufgrund des schönen Wetters vor das Wirtshaus verlegt wurde, begann für Dr. Hammerl ein Heimspiel: Zwar wohnt er derzeit in Regensburg, aber der desiginierte Bundestagskandidat fühlt sich immer noch im Labertal daheim. „Wenn ich die Jurafelsen, die Trockenrasenhänge und die Schwarze Laber seh, dann weiß ich, dass ich wo ich her komme“, so Hammerl. Der 39jährige werdende Vater hat sein Ziel fest im Blick: „Ich weiß, dass ich die Sensation schaffen kann. Ich will das Direktmandat erringen. Mein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger ist eine ehrliche und mutige Politik für die Region Regensburg.“

Die Ortsvereine der SPD Laaber, Brunn und Deuerling freuten sich sehr, dass “der Hammerl“ ganz am Anfang seines Wahlkampfes den Bürgerinnen und Bürger im westlichen Landkreis Rede und Antwort stehen wollte. Nach Hammerls Eingangsstatement ging es dann auch ordentlich zur Sache: insbesondere das Thema Verkehr interessierte die Bürgerinnen und Bürger, die sich im Landkreis zum Teil “abgehängt” fühlen. “Wie stehen Sie zu neuen Donaubrücken”, wollte ein Gast wissen. “Wir müssen ernsthaft eine Tunnellösung in Angriff nehmen”, so der desiginierte Bundestagskandidat. Für alles andere sehe er keine Mehrheit, so Hammerl. Ein weiteres Thema, das die Menschen sehr beschäftigte, waren die geplanten Freihandelsabkommen. “Wie stehen Sie zu TTIP und CETA”, lautete die Frage an den Kandidaten. Hammerl führte aus, dass freier Handel grunsätzlich nicht zu Lasten der Rechtsstaatlichkeit und der demokratischen Mitbestimmung gehen dürfe. Folglich seien Schiedsgerichte und die Aushebelung nationaler Gesundheits- und Umweltstandards nicht hinnehmbar. “Unter den derzeitigen Bedingungen ist CETA und TTIP gescheitert. Ich lehne deshalb diese Abkommen ab”, so Hammerl in aller Deutlichkeit. Nach über zwei Stunden endete die Diskussion und Hammerl versprach: “Ich komme wieder.”

 

Bundestagswahl: Tobias Hammerl stellte sich vor